Törnbericht 9

Von: Kanape

Crew: Karen und Peter

Ab 09. Juli in Lautershorn auf Farö 57°57´00 N – 19°04´80 E

 

 

Morgens noch ein wenig bewölkt, aber dann klarte es auf und wir brachen zu einer Radtour entlang der Rauka-Küste auf. Die Raukas sind ehemalige Korallenstämme aus einer Zeit als dieser Teil der Erde in der Tiefe eines Subtropischen Meeres lag. Sie sind härter als das umliegende Kalkgestein und bleiben deshalb bei der ganz normalen Erosion stehen, teils an Land und teils im Wasser.

 

Überall findet man Muscheln und anderes frühgeschichtliches Getier im Kalksandstein eingebettet.

 

An der Küste liegt ein verlassenes Fischerdorf, dessen Häuser nur noch sporadisch als Boot- und Netzschuppen benutzt werden. Ein viel fotografiertes malerisches Motiv.

 

Abends sind wir dann mit Sack und Pack zum Grillen auf ein vorgelagertes Riff gegangen.

 

Ein herrlich kitschiger Sonnenuntergang schloss diesen rundherum schönen Tag ab.

 

Die Insel Farö ist zum großen Teil mit Kieferwäldern bedeckt, das Unterholz besteht aus Wacholdergebüsch. Ein unbeschreiblicher Duft liegt in der Luft, und im Halbschatten dieser Büsche wachsen die herrlichsten Walderdbeeren. Schnell ist eine Handvoll gepflückt, rein in den Mund, die Augen schließen und genießen. Einfach Gottvoll!

 

Das Wetter trübte dann aber wieder ein und wir zogen weiter nach Farösund, den Ausgangshafen unsere Farö Rundreise. Einen nasskalten Regentag haben wir uns dann auf nachstehende Art versüsst:

 

Als Menü: Ein ordentliches Stück Lachs, belegt mit Ölandskräutermischung und zerdrückten Knoblauchzehen, nur auf der Hautseite in heißem Öl kurz angebraten, dann auf kleiner Flamme eine viertel Stunde durchziehen lassen. In der Zeit hatte Karen kleine neue Gotlandskartoffeln gekocht und Porreegemüse in Sahnesoße bereitet. Ein Klacks gesalzene Butter rundete die Komposition ab.

 

Nach einer angemessenen Verdauungspause begaben wir uns dann in die von uns reservierte Sauna.

 

Es ist ein alter Militärunterstand und steht auf der Außenmole des Hafens. Von dort kann man nach den Gängen in die See springen. Es hatte aufgeklart und wieder konnten wir uns an einem Sonnenuntergang, diesmal auch noch mit Regenbogen, satt sehen.

 

So, endlich mal kein Crash, kein Nebel und auch nur ein bisschen Schietwetter. Aber die Sonneninsel Gotland suchen wir immer noch, auch wenn es auf den meisten Bildern nicht so aussieht.

 

Es grüßt die Kanape-Crew

 

Karen und Peter

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