Sommer 2011 Bericht Nr 3

Von: Tabaluga

Crew: Peter Naumann

 

04.07.2011

 

Liegetag in Kalmar, Regen, Wind 4-5 Bft aus Nord. Auf dem Rückweg zum Hafen Möwen- Kampfbomber – Volltreffer auf der Platte-. Abends schwedische Formations-Tanzgruppe auf der Tanzbahn im Hafen. Das Tief ist durch, Sonne scheint, Baro 1024.

 

 

05.07.2011

 

9.15 Uhr, es scheint die Sonne, aber der Wind, der Wind.... Wieder aus der Gegenrichtung, NE 2-3. Also muss der alte Zaruckel ran. Leinen los und ab nach Norden. 15.30 Schärenfahrwasser erreicht, ich tauche ein, in die zauberhafte Welt der schwedischen Ostschären. Nun wird gesegelt, allerdings nur 1 ¼ Stunde. Dann zieht dichter Seenebel auf, die Sicht teilweise nur noch 2 Kabellängen. In dem engen, von Felsen und Steinen umgebenen Fahrwasser mit seinen tausend Windungen, ist das besonders spannend. Doch der Plotter führt mich zuverlässig durch das Felslabyrinth. Aber wehe wenn...Als ich Tabaluga zu dem geplanten, sehr schönen und bei allen Windrichtungen geschützten Ankerplatz steuere, ist es wieder sichtig und die Sonne kommt durch. 17.55 Uhr fällt das Eisen. Position: N 57.11,96 – E 16.28,11. Es ist hier traumhaft schön, wie auf einem kleinen See, der rundherum mit Kiefern gesäumt ist. Tabaluga ist nun373 sm von Kappeln entfernt und hat bis Nyköping noch ca. 120 sm. Dort wird Helma in 8 Tagen an Bord gehen. Bis dahin machen wir weiter einen „flotten Dreier“ -das Meer, mein Schiff und ich- und Tabaluga wird gemütlich durch die Schärenwelt nach Norden bummeln.

 

 

06.07.2011

 

Schwedischer Sommertag. Ich habe mich zum Faulenzen entschlossen und bleibe vor Anker. Mittags überkam es mich ich und machte mich daran, ein 6 cm langes Schlauchstück, welches porös war und daher permanent Kühlwasser in die Motor-Bilge lief, auszutauschen. Das Teil war so zugänglich unter dem Wärmetauscher angebracht, dass diese Aktion 2 ½ Stunden dauerte. Durch geschwitzt und um 1000 Flüche leichter, war es dann gegen 15 Uhr geschafft. Zur Abkühlung begab ich mich ins kühle Nass und umrundete mehrmals das Schiff. Abends noch einen kleinen Ausflug mit dem Dhingi, danach ein kühles Bier.

 

 

07.07.2011

 

Alles wie gehabt, Wind NE gegen an. 8.00 Uhr Anker auf. Ich entschließe mich zum Ankern abseits der üblichen Routen, ca. 3 sm weg von Klintemala. .30 stelle ich den Motor ab. Hier ist es so, wie ich es mag, einsam und ruhig. Wunderbares Badewasser ist das I-Tüpfelchen!

 

 

08.07.2011

 

Ein herrlicher, sonniger Morgen. Der Wind hat auf SE gedreht und weht nur schwach, später mäßig.

 

Es ist fast wie Weihnachten, endlich Segeln. Der heutige Platz zum Übernachten soll Sparö-Ost sein. N 57.42,768 E 16.43,831. Die Passage durch den malerischen und engen Sparö-Sund ist ein Erlebnis. Die Bucht ist mit hohen, bewaldeten Felsen umgeben. An selbigen haben schon Schiffe festgemacht. Ich ankere auf 7 m Wasser, später kommen noch drei weitere Ankerlieger dazu. Der Wind hat auf SW gedreht. Das lässt für den weiteren Törn nach Nyköping ja hoffen.

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